Langzeit-EKG

Ein Langzeit-EKG (im angelsächsischen Raum auch Holter-EKG genannt)) ist eine Untersuchung, in der Herzrythmusstörungen über eine längere Zeit – 24, 48 oder 72 Stunden – mit Hilfe eines Monitors aufgezeichnet werden.

Die Untersuchung

Es werden vier Elektroden auf Ihrem Brustkorb angebracht, die mit einem kleinen Gerät (Monitor) verbunden sind. Während der vorgeschriebenen Zeit tragen Sie dieses Gerät mit sich, welches ununterbrochen Ihren Herzrythmus registriert. Dieses Gerät darf nicht mit Wasser in Berührung kommen; daher können Sie während der Messung nicht duschen, schwimmen oder baden.  Außer dieser Einschränkung können Sie allen täglichen Arbeiten nachgehen. Falls sich eine Elektrode oder eine Schnur löst, sollten diese so schnell wie möglich wieder angebracht werden.

Nach dem Anlegen der Elektroden geben wir Ihnen eine Art Tagebuch mit, worin Sie alle Einzelheiten notieren können; Aktivitäten wie auch Beschwerden schreiben Sie hierin auf. Die von Ihnen erwähnten Einzelheiten werden vom Kardiologen zusammen mit Ihrem EKG ausgewertet, um zu einer präzisen Beurteilung zu kommen. Bei einem anschließenden Termin werden die Elektroden entfernt.

Dauer der Untersuchung

24-72 Stunden

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist im Durchschnitt innerhalb von 24 Stunden bekannt und wird mit Ihnen während eines Termins mit Ihrem Kardiologen besprochen.

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